Bestechung transparent gemacht

„Wir arbeiten mit Bestechung!“, hatte die Skilehrerin uns Eltern letzte Woche klipp und klar erklärt, „unsere Taschen sind voller Süssigkeiten, und falls Sie möchten, dass Ihr Kind etwas Gesundes isst, müssen Sie es ihm selber mitgeben.“

Ich fand diese Offenheit erfrischend, und der Erfolg gab ihrer Methode schliesslich ja auch recht.

Da wollte ich doch mal schauen, ob es bei mir auch funktioniert mit der transparenten Bestechung!

„Perfekter Sohn“, sagte ich nach dem Zmittag und winkte ihn zu mir, „ich besteche dich jetzt!“

„Was ist das?“, fragte er interessiert.

„Das heisst, dass ich etwas von dir will, von dem ich weiss, dass du es nicht cool findest. Damit du es trotzdem machst, verspreche ich dir etwas, das du gern hast.“

„Was denn?“, fragte er, immer noch sehr interessiert.

„Wenn du mitkommst, um meine neue Tasche zu kaufen, schauen wir nachher deinen Lieblingsfilm.“

„Einverstanden!“, rief die perfekte Tochter, die gar nicht bestochen werden musste, da sie sich von Anfang an mit meinem Programm einverstanden erklärt hatte.

Im Kopf des perfekten Sohnes hingegen arbeitete es sichtbar. Offenbar wurde mein Vorschlag nach möglichen Fallen durchleuchtet. Schliesslich nickte er.

„Einverstanden!“

Wow, hat geklappt!!!

Wir sind dann mal weg.

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