Bin am Lesen

Nähe und Distanz und das Selberbestimmen, wie viel man wovon gern hätte, ist gerade ein grosses Thema in unserer Familie. Zimmerschlüssel wollen der perfekte Ehemann und ich den Kindern nicht aushändigen, daher läuft zurzeit ein Versuch mit Schildern an der Tür, die den anderen Einlass gewähren oder verwehren.

Klappt recht ordentlich.

So ordentlich jedenfalls, dass die Kinder beschlossen habe, ich sollte auch so eines haben an meiner Zimmertür. Also haben sie eines gebastelt (und mich dabei fast zu Tränen gerührt):

DSC_1321

„Bin am Lesen“ bedeutet, dass ich nicht gestört werden darf (daraus spricht langjährige Erfahrung der perfekten Kinder).

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„Schmäuse-Zeit“ bedeutet, dass sie hereinkommen und mit mir „schmäuselen“ dürfen. (Dass der perfekte Ehemann und ich manchmal gern in Ruhe schmäuselen, haben die Kinder offenbar nicht auf dem Radar.)

Klappt prima!

Für den Blog gilt ab sofort bis in mindestens einer Woche: Bin am Lesen. (Am Langlaufen, am Sönnelen, am Käfelen, am Frieren, am Winterwandern, am Hopp-Kinder-Rufen, am Schmäuselen,…)

2 Antworten zu “Bin am Lesen

  1. Das ist wirklich rührend! Deine Kinder kennen dich gut und wissen, was du magst :-).
    Bei uns ist es ähnlich. Ich habe schon in der Kleinkinderphase so viel Zeit lesend auf dem Sofa verbracht, dass unsere Kinder das kennen und mich auch schon sehr früh imitierten. Noch heute sitzen sie oft zu dritt nebeneinander auf dem Sofa und schauen Pixi-Büechli an – manchmal fast stundenlang…

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