Pädagogischer Dienstag: Kinder, Lehrer, Eltern – Wünsche für den Umgang miteinander

Dienstag ist Pädagogik-Tag auf „Perfektwir“. Ich schreibe über ein Thema aus den Bereichen Bildung und Erziehung oder weise auf spannende Texte und Zitate hin.

 

„Wir müssen mit Lehrern so umgehen, wie wir wollen, dass sie mit den Kindern umgehen, dann ist alles möglich.“

Jesper Juul, im Familienkalender 2014

 

2015-08-11 18.27.46

Ich möchte, dass die Lehrerinnen

  • meine Kinder wahrnehmen
  • ihnen mit Wohlwollen begegnen
  • ihre Stärken und Begabungen sehen
  • eine Beziehung zu ihnen eingehen
  • sie ernst nehmen
  • mit ihnen lachen
  • ihnen zuhören
  • mit ihnen arbeiten

Bestimmt möchte ich noch mehr. Die oben genannten Punkte sind die, die mir gerade jetzt – am Anfang des Schuljahres – als erste in den Sinn kommen.

Es geht dabei um Beziehung. Es geht darum, dass meine Kinder sich wohl fühlen und Vertrauen aufbauen können zu den Menschen, mit denen sie täglich mehrere Stunden zusammen sind. Es geht darum, dass sie sich selber sein können. Dass sie sich nicht verbiegen müssen, sondern weiter entwickeln können.

Mir gefällt der Gedanke von Jesper Juul, das ich etwas dazu beitragen kann, indem ich mit den Lehrerinnen meiner Kinder so umgehe, wie ich mir wünsche, dass sie mit meinen Kindern umgehen.

Ich schaue meine Punkte noch einmal an und nehme mir vor, genau dies zu tun. Punkt für Punkt.

Einen besonderen Fokus lege ich übrigens auf Punkt 3, denn gerade das fällt mir als Selber-Lehrerin manchmal schwer.

3 Antworten zu “Pädagogischer Dienstag: Kinder, Lehrer, Eltern – Wünsche für den Umgang miteinander

  1. Sehr gut 🙂 Man darf bei all dem nur nicht vergessen, dass es nur funktionert wenn das Dreiergespann funktionert…. sprich: Wenn die Eltern nicht mit machen, mit fördern, mit lachen, mit weinen, mit arbeiten (!!!), dann hat der Lehrer/die Lehrerin es sehr schwer.

    • Unbedingt – es braucht von allen drei Seiten den Willen zur Zusammenarbeit! Mir gefällt einfach der Gedanke sehr gut, dass ich als Mutter auch ein Teil bin und etwas zur positiven Beziehung beitragen kann. Es gibt der Zufälligkeit, mit der meine Kinder den Lehrpersonen zugeteilt werden, weniger Macht.
      Übrigens: Meine Kinder haben es gut mit ihren Lehrerinnen und werden geschätzt :-)!

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