Wir tasten uns an den Alltag heran

Mittwoch feierten wir das Nachhausekommen und frönten ansonsten unserem Nachtzug-Flash.

Donnerstag ging der perfekte Ehemann zur Arbeit, ich räumte auf und ging am Nachmittag auch arbeiten, die perfekten Kindern genossen die Grosseltern und gaben ihnen ein ausführliches Ferienerlebnisse-Update.

Freitag arbeitete der perfekte Ehemann, wir drei anderen feierten Ferien mit Ausschlafen, Chillen und einem spontanen Ausflug mit Freunden.

Samstag war 1. August. Nationalfeiertag, alle Geschäfte geschlossen. Wir chillten ausführlich und kamen erst am Abend, als es dunkel wurde, und man eeeeeeendliiiiiich Vulkane und Bengalische Zündhölzchen anzünden konnte, richtig in Fahrt.

Sonntag? Ausschlafen. Spontaner Ausflug mit Freunden.

Heute ist Montag. Noch nicht der ernsthafte 1. Montag nach den Ferien. Aber der Montag in der letzten Ferienwoche. Das ist unsere Schwimmkurswoche. Jeden Morgen um 10 Uhr müssen wir in der Badi bereit stehen.

Bereit stehen? Geplant? Müssen? Um 10 Uhr????!!!

Mein Wecker funktionierte, mein Pflichtbewusstsein auch. Kaffee kurz nach acht Uhr. Ich weckte die Kinder. Mehrmals. Irgendwann mit Erfolg. Müesli kurz vor neun Uhr. Streit am Tisch. Gekeife, Gezeter, Geschrei. Wegen – also offiziell wegen einem Ferienandenken, das nicht exakt in der Mitte des Tisches gelegen hatte, was unfair war. Inoffiziell vermute ich einen doppelten kindlichen Systemkollaps aufgrund der unerhörten Tatsache, das am frühen Morgen bereits Forderungen gestellt wurden und ein Programm geplant war.

Liebe Kinder, ihr habt mein vollstes Verständnis. Trotzdem – der Schwimmkurs wartet nicht und die Forderungen sind eigentlich auch nicht überrissen. Also:

„Das Andenken kommt aufs Kommödli, das ist fair. Und ihr verräumt euer Geschirr und zieht euch dann an!“

Kurz nach halb zehn fuhren wir los. Mit funktionierenden Systemen und einigermassen guten Launen.

Morgen üben wir es weiter – das zeitige Aufstehen und das geplante Programmhaben. Damit wir in einer Woche bereit sind, die Sache eineinhalb Stunden früher durchzuziehen! Möglicherweise ohne Systemkollaps.

Zielgenau Richtung Alltag - wie das perfekte Töchterchen vor drei Jahren in ihrem ersten Schwimmkurs

Zielgenau und mit viel Einsatz Richtung Alltag

4 Antworten zu “Wir tasten uns an den Alltag heran

  1. Da haben wir es gut: unser Schwimmkurs – wir sind zum ersten Mal dabei – fängt um 11 Uhr an. Bis dahin schaffen es recht locker angezogen aus dem Haus zu kommen :-).

    • Ja, elf Uhr hätte anfangs Woche besser gepasst! Jetzt ist aber gut, gestern sind wir sogar per Velo in die Badi gefahren – ohne Systemprobleme ;-).

  2. Liebe Mirjam,
    wir starten gerade in die unbekümmerte-nicht-bis-8-Uhr-aus-dem-Haus-müssen-Zeit. Die Kindergartenferien haben bei uns in Bayern gerade erst begonnen :-). Ich wünsche Dir gutes Gelingen in den Alltags-Start ohne Systemkollaps auf beiden Seiten!
    LG
    Petra

    • Danke! Das Aufstehen um acht Uhr haben wir unterdessen im Griff – ich hoffe, die Vorverschiebung klappt am Montag wie geplant :-).

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