(Kein) Therapeutisches Frühstück

Die Kinder sind ausser Haus, das ganze Wochenende.

Ehemann und Ehefrau hatten einen wunderbaren Paarabend am Samstag.

Nun ist Sonntagmorgen, sie sitzen am Frühstückstisch, es riecht nach Kaffee, sie essen Zopf und geniessen ganz ungeniert die Abwesenheit ihres Nachwuchses.

Plötzlich schaut sie vom Klatschheft auf, das sie liest, und fragt: „Stört es dich eigentlich, dass ich lese?“

„Nein“, beteuert er schnell, „so therapeutelst du wenigstens nicht!“

 

Der perfekte Ehemann zieht es vor, dass ich beim Frühstück zu zweit lese, statt mit ihm zu reden?!

Einer von vielen überraschenden und spannenden Effekten, seit ich das Seminar für Coaching und Kurzzeitberatung besuche!

Zu dem ich mich übrigens eine halbe Stunde später aufmachte, um neue Methoden zu lernen, mit denen ich meine Familie belästigen kann.

Oder auch nicht.

Ich kann ja stattdessen lesen.

 

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