Monatsmotto Januar „Spielen“: Meine Lieblingsspiele

Der perfekte Ehemann haben uns während des Spielens ineinander verliebt. Wir lernten uns auf einer Reise nach Norwegen kennen, und während der langen Fahrt Richtung Norden brachte er mir das Jassen bei. Und wir kamen uns nicht nur wegen der etwas engen Platzverhältnisse näher.

Unterdessen jassen wir nicht mehr oft. Erstens geht das nicht zu zweit, und zweitens fürchte ich mich vor Gegnern, die das Spiel allzu ernst nehmen. Die ewigen Diskussionen „warum hast du in der dritten Runde nicht den Chrüüz-Buur gespielt?!“ machen mir mehr Druck als Freude.

Aber wir sind Spieler geblieben. Drei unserer Lieblingsspiele stelle ich hier kurz vor.

Dog

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Hier in einer selbsgemachten Version

 

Ein Spiel, das ich auch auf der Fahrt nach Norwegen kennen und lieben lernte, und das man auch nur zu viert spielen kann. Es funktioniert eigentlich wie „Eile mit Weile“ („Mensch ärgere dich nicht“), aber man spielt mit Karten statt mit Würfeln, und man spielt in Zweierteams. Eine perfekte Mischung aus Glück und Strategie mit sehr viel Frustrationspotenzial, auch für erwachsene Spieler. Aber auch mit sehr viel Glücksrauschpotenzial!

Carcassonne, die Jäger und Sammler

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Klaus-Jürgen Wrede, Verlag Hans im Glück

 

Ich weiss, es gibt Carcassonne-Spieler, die nur das Original gern spielen. Wir aber haben uns auf „Jäger und Sammler“ spezialisiert und bauen leidenschaftlich gern die urzeitliche Landschaft rund um die zukünftige Stadt Carcassonne auf.

Mit einzelnen Kärtchen legt man Wälder, Flüsse und Wiesen und erbeutet sich dabei möglichst viele Punkte. Diese erhält man z.T. während des Spiels und z.T. erst in der Schlusswertung. Es gibt Kartenkombinationen, die einem den Sieg ziemlich sicher garantieren, aber oft bleibt es spannend bis zum Schluss.

Frust ist leider vorprogrammiert, und nein, der perfekte Ehemann und ich sind beide keine souveränen Verlierer. Aber wir haben so unsere Versöhnungsstrategien.

Tutto

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Tutto, Abacus-Spiele

 

Unser Tutto haben wir von Freunden bekommen, die auch ein VW-Büsli haben und wissen, dass der Tisch darin nicht genügend Platz bietet, um Carcassonne zu spielen. Tutto aber geht! Man zieht eine Karte, man würfelt mit sechs Würfeln, man zockt, man gewinnt, man verliert, und meistens verläuft das Spiel ungefähr ausgeglichen. Manchmal auch nicht, und dann kommt es vor, dass die Karten fliegen. Aber selten.

Eine Episode am Rande: Als wir im Krankenhaus auf die Geburt unseres ersten Kindes warteten, vertrieben wir uns die Zeit mit Tutto-Spielen. Falls ich gewinnen würde, wäre das Baby ein Mädchen, bei einem Sieg des perfekten Ehemanns ein Junge. Ich gewann – und das Tutto-Orakel sollte Recht behalten!

2 Antworten zu “Monatsmotto Januar „Spielen“: Meine Lieblingsspiele

  1. Apropos Spiele: kennst du die Homepage brettspielblog.ch? Ich finde, dort hat es sehr gute Spielkritiken zu x-verschiedenen Spielen.

    • Danke für den Tipp! Ich war auch schon auf der Seite, habe sie aber wieder vergessen. Und: Wir haben gerade unsere Spielekiste aus- und wieder eingeräumt, da sie einen anderen Platz im Haus bekommt, und ich finde, an Spielen mangelt es uns eigentlich nicht… 🙂

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