Die Genderfrage aus Sicht eines Fünfjährigen

„Mami, wärsch du lieber e Maa?“, fragt mein Sohn streng, nachdem ich das Lavabo benutzt habe, an dem Papi normalerweise die Zähne putzt und rasiert. Meine Antwort kommt rasch:

„Nein, ich bin gern eine Frau!“

Das muss erst mal verdaut werden, aber schliesslich meint er zufrieden:

„Ond wenn d‘ e Maa wärsch, wärsch gärn e Maa! Gäll?“

Darüber muss wiederum ich ein paar Sekunden nachdenken, um dann zu antworten:

„Ja. Wahrscheinlich schon.“

„Nei, sicher. Das isch bi allne eso!“

Wir lassen das so stehen und wünschen viel Freude an eurem Mann- oder Frausein!

2 Antworten zu “Die Genderfrage aus Sicht eines Fünfjährigen

    • Ja, er hat einen klugen Kopf, das stimmt. Das Selbstbewusstsein hat er allerdings nur in bestimmten Situationen, in anderen lässt er sich leicht verunsichern. Aber er ist am Wachsen und Reifen!

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