„Pädagogischer Dienstag“: Vom Sinn der Schule

In der neuen Perfektwir-Rubrik „Pädagogischer Dienstag“ nehme ich jeweils an einem Dienstag Stellung zu einem Thema aus Schule oder Erziehung. Ich würde mich freuen über Reaktionen auf meine Gedanken und Diskussionen dazu.

Warum muss ich in die Schule?

„Warum muss ich eigentlich in die Schule?“, fragte die perfekte Tochter vor gut einem Monat. Sie war ein paar Tage krank gewesen, und nun fehlte ihr die Motivation, sich wieder auf die Schule einzulassen.

„Weil du dort viel lernst“, antwortete ich wenig phantasievoll.

„Aber das kannst du mir doch alles zeigen!“, nörgelte sie, und ich gab zu, dass ich dies vorläufig gut könnte.

„Weil du dort mit anderen Kindern zusammen bist und auch von ihnen lernst. Weil deine Lehrerinnen dir Dinge auf eine andere Art zeigen können, als ich es kann. Weil es dir gut tut, nicht immer nur mit mir zusammen zu sein. Weil du musst.“

„Ich muss?! Warum?“

„Weil in der Schweiz jedes Kind in die Schule gehen muss. In die Schule gehen darf! Du, es ist super, dass das so ist. Vorher war es mega unfair: Einige Kinder durften lernen und andere nicht. Weil ihre Eltern keine Zeit hatten, es ihnen zu zeigen, oder weil sie selber nicht so viel wussten. Jetzt ist es viel besser: Alle können lernen, egal aus welcher Familie sie kommen. So haben alle die gleichen Chancen, viel zu wissen, und später eine gute Arbeit zu finden.“

Praktische und soziale Argumente leuchten der perfekten Tochter ein. Sie ging in die Schule. Und geht seither täglich ohne weitere Fragen.

 

Es gibt die Möglichkeit von Bildung ohne Schule

Die Fragen blieben bei mir. Ich glaube alles, was ich meiner Tochter gesagt habe, jedenfalls im Grundsatz. Ich weiss aber auch, dass die Chancengleichheit leider nicht so gross ist, wie ich sie geschildert habe. Ich weiss, dass der Schulbesuch für viele Kinder kein Dürfen, sondern tatsächlich ein Müssen, ist. Ich weiss, dass viele Kinder tagtäglich viel Zeit an einem Ort verbringen müssen, an dem sie sich nicht wohlfühlen, und dass sie darunter leiden. Ich weiss von Eltern solcher Kinder, die fast verzweifeln an der Situation. Ich weiss von Lehrpersonen, die ihrerseits fast an Kindern und Eltern verzweifeln.

Macht das wirklich Sinn?

Macht es Sinn, dass wir alle unsere Kinder in ein System drängen, das nur einem Teil von ihnen entspricht? Macht es Sinn, dass sie alle mehr oder weniger zur selben Zeit aufstehen, frühstücken, aus dem Haus gehen müssen? Dass sie sich alle zur selben Zeit mit dem Lesenlernen, der Uhrzeit, der englischen Sprache, den Römern und dem politischen System der Schweiz herumschlagen müssen? Dass sie sich alle stundenlang konzentrieren und stillsitzen und danach noch länger sitzen und Hausaufgaben machen müssen? Dass sie sich ungeachtet ihres Charakters auf Gruppen von zwanzig Kindern und mehr einlassen müssen?

Das scheint wenig Sinn zu machen.

Letzte Woche, während der Grundsatzdiskussion mit meiner Freundin, habe ich den Gedanken das erste Mal richtig zu Ende gedacht:

Wenn das System nicht zu den Kindern passt, dann nehmen wir sie doch einfach heraus!

Dann behalten wir sie zu Hause. Machen Homeschooling (Infos z.B. auf www.bildungzuhause.ch) oder verzichten auf die ganze Pädagogik und machen Unschooling (Infos z.B. auf www.pro-lernen.ch). Organisieren die Familie so, wie es am besten geht. Schlafen am Morgen aus und arbeiten am Lernstoff zu der Zeit und so lange, wie es uns liegt. Fahren in Urlaub, wenn das Wetter gut ist. Pflegen die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft und mit Freizeitaktivitäten. Erledigen den Haushalt gemeinsam und lehren die Kinder Selbstständigkeit. Verzichten auf Ärger mit Lehrpersonen, Schulpsychologen, Noten, Pausenplatzschlägereien, Schulwegmobbing, Stundenplänen und Hausaufgaben.

Warum nicht? Möglich wäre es, bei uns im Kanton Aargau sogar relativ einfach, und der Familienalltag wäre auf einen Schlag weniger fremdbestimmt!

 

Gründe für den Verbleib im Schulsystem

Es war ein theoretischer Gedanke. Meine Kinder leiden nicht an der Schule, trotz der Fragen und Zweifel, die sie ab und zu äussern. Trotzdem begleitete mich der Gedanke durch die Woche, und ich fand ein paar ganz konkrete Antworten auf die Frage:

„Warum lassen wir unsere Kinder im System Schule?“

  • Weil sie grundsätzlich motiviert und zufrieden gehen.
  • Weil sie grundsätzlich zufrieden und glücklich zurückkommen.
  • Weil Struktur ihnen gut tut und es für mich sehr anstrengend wäre, ihnen diese dauernd selber geben zu müssen.
  • Weil sie problemlos aufstehen und fit sind am Morgen. Sie würden auch ohne Schulpflicht früh aufstehen, wenn wir die Bettzeit nicht massiv nach hinten verlegen würden.
  • Weil es zu unserem Familienfrieden beiträgt, dass wir manchmal getrennt sind voneinander. (Der perfekte Sohn und ich haben viel weniger Konflikte, seit er täglich im Chindsgi ist.)
  • Weil ich lieber „nur“ die Mutter und nicht auch die Lehrerin meiner Kinder bin.
  • Weil ihre Lehrerinnen sie auf eine andere Art wahrnehmen als ich.
  • Weil sie Kontakte haben, die ich ihnen nicht ermöglichen würde.
  • Weil sie die Möglichkeit haben, ausserhalb der Familie Erfahrungen zu machen.
  • Weil wir in der Familie die Möglichkeit haben, über diese Erfahrungen zu reden, und sie in unser Wertesystem einzuordnen.
  • Weil sie für bestimmte Lernerfahrungen die Gruppe brauchen.
  • Weil sie auf Menschen treffen, die sie für Themen motivieren, die in unserer Familie keinen oder nur wenig Platz einnehmen.

Ich stellte also hauptsächlich zweierlei fest:

  1. Offenbar passen wir ziemlich gut in dieses System, das ich so gern kritisiere.
  2. Ich messe den Erfahrungen, die die Kinder ausserhalb der Familie machen, einen hohen Stellenwert bei.

 

Lehrpersonen und Eltern machen das System menschlich

Nach dieser Woche ist mir wieder klar:

Ich stehe hinter der Idee, systematisch Bildung anzubieten, kostenlos und für alle. Ich stehe hinter dem Bildungssystem.

Aber ich spüre auch: „System“ und „Kind“ passen irgendwie nicht zusammen. Während das eine starr und schwerfällig ist, ist das andere höchst lebendig. Es scheint klar, dass es da Schwierigkeiten gibt.

Und hier sind die Menschen hinter dem System gefordert. Die Lehrerinnen und Lehrer, die die Möglichkeit haben, das System den Kindern anzupassen anstatt umgekehrt, und die Eltern, die ihre Kinder für deren Weg durchs System stärken können.

Zu viel Verantwortung für Lehrpersonen und Eltern? Ich meine nicht.

Ich meine, dass es nur mit Hilfe von Menschen und Beziehungen funktionieren kann, wenn das System unsere Kinder nicht erdrücken, sondern ihnen eine gute Grundlage für ihren Lebensweg mitgeben soll.

Was meint ihr?

 

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15 Antworten zu “„Pädagogischer Dienstag“: Vom Sinn der Schule

  1. Ich bin ganz deiner Meinung. Und das sage ich, obwohl ich mit vielen Dingen auch nicht zufrieden bin. Den starren, teils völlig nutzlosen Lehrinhalten, den zu frühen Anfangszeiten, der Unfähigkeit mancher Lehrer, Konflikten entgegen zu wirken, um ein paar Beispiele zu nennen.

    Zwei meiner Kinder hatten massive Mobbingprobleme. Aber ich sehe im Nachhinein, dass sie daran gewachsen sind. Die haben dadurch den Mut und das Selbstvertrauen, für ihre Meinung und ihre Interessen einzustehen. Natürlich gehen länger andauernde Reibereien an die Substanz, aber andererseits wird man immer im Leben auf Menschen treffen, die es nicht gut mit einem meinen.

    Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich vermutlich durchdrehen würde, wenn ich in Math etwas erklärten müsste, und sie es nicht verstünden. Stelle ich immer wieder fest. Dafür bin ich nicht gemacht. Geschichte, Sprachen… Geht. Aber Math oder Chemie? *hüstel*

    Ich weiß nicht, wie das die Mütter schaffen, die Homeschooling machen. Sind die solche Universalgenies?

    Und last but not least bin ich auch glücklich über ein paar Stunden ohne „Mama Mama“ von allen Seiten. 😉

    • Danke für deine Antwort, liebe Schnipseltippse! Dass du als Mutter von Kindern mit Mobbingproblemen und harten Zeiten auch zu diesem Schluss kommst, finde ich erfreulich und ermutigend. Denn das ist ein grosses Fragezeichen von mir: Wir würde ich reagieren, wenn meine Kinder wirklich leiden würden? Wie lange würde ich sie im System drin lassen? Wie lange mute ich ihnen zu, an den Schwierigkeiten zu wachsen, und wann ist es genug? Und was dann? Hattest du Alternativen im Sinn, oder war für dich immer klar, dass ihr da „durch müsst“?
      Wie Homeschooling-Eltern sich selber vorbereiten, weiss ich auch nicht. Wahrscheinlich lernt man vieles mit den Kindern zusammen.

      • Bei meinem Sohn habe ich es erst spät überhaupt bemerkt, weil er nie viel von der Schule erzählt hat, die Noten immer sehr gut waren, und die Lehrer auch nie etwas sagten.
        Als es dann bei mir ankam, standen wir kurz vor den Umzug, und mit dem hatte sich das dann erst mal erledigt.
        Bei meiner Tochter habe ich die Lehrer angesprochen und unterschiedliche Reaktionen erhalten. Es kam dann ein anderer Junge neu in die Klasse, der zum neuen Mobbingopfer auserkoren wurde. Damit hatte meine Tochter erst mal Ruhe und wenn jetzt immer noch ab und zu Sticheleien hochkochen, setzt sie sich zur Wehr. Daher sehe ich keinen Handlungsbedarf. Der neue Junge hat an eine Privatschule gewechselt.
        In einem halben Jahr wechselt die Schule sowieso, dann gibt es neue Klassen. Wir hoffen, dass es dann stressfreier wird.
        Ich hätte nach erinnert Alternative gesucht, wenn sie psychisch mehr darunter gelitten hätte. Aber durch den Rückhalt durch die Familie hat die die Zeit gut durchgestanden und pfeift heute einfach auf die schrägen Meinungen der Klassenkameradinnen, wenn es mal zu Hickhack kommt.

        • Einen lieben Gruss an deine Tochter, ich finde es super, wie sie das meistert! „Auf schräge Meinungen zu pfeifen“ ist etwas, was mir heute noch schwer fällt…

          • Jaaa, weisst du, da kamen Sprüche wie, sie sei unhygienisch, will sie kein Deo benutzt und noch kein Bustier trägt. Ähm. Sie war damals gerade 10. Sie duscht regelmäßig, stinkt nicht, und hat nix, was ein Bustier erfordern würde. So lächerlich. Das kann man einfach nicht ernst nehmen. >.<

  2. Meine Tochter ist zwar erst im Kindergarten, aber sie scheint – im Moment zumindest – nicht ganz für das System gemacht zu sein 😨. Sie würde liebend gerne länger schlafen und sich wahrscheinlich in einem Kindergarten mit Kleinstgruppen wohl fühlen. Wie zuvor in der Spielgruppe (ohne Eltern) das hat ihr immer gefallen. Ich weiß nicht ob Lehrer oder Erzieherinnen das auffangen können was im System nicht passt ( ich habe eine sehr hohe Meinung vom Kindergartenpersonal dort). In meiner Zeit als Erzieherin im Kindergarten kämpfte ich den Kampf dem System und der Kinder gerecht zu werden. Das Ende war eine Umorientierung zur Nanny, wo ich all das endlich umsetzen konnte, was ich in 5Jahren Ausbildung gelernt hatte.
    Ich denke das diese beiden Faktoren wichtig wären: Flexibles, pädagogisch sehr gut geschultes Personal UND kleinere Gruppen, flexibleres Lernen anstatt Frontalunterricht.
    Lg Petra

    • Danke für dein Mitdenken, liebe Petra! Das stimmt, Kampf gegen das System ist zermürbend und unfruchtbar, und wenn man die eigenen Ideen so gar nicht umsetzen kann, ist es sinnvoller zu gehen. Gruppengrösse ist tatsächlich ein Thema, das Einiges vorgibt, wobei Studien interessanterweise immer wieder zeigen, dass die Grösse der Klasse wenig Einfluss auf die Unterrichtsqualität hat (leider – politisch gesehen wäre ein gegenteiliges Studienresultat wünschenswert :-)). Die Flexibilität wünsche ich mir von den Lehrpersonen – zusammen mit der Standhaftigkeit, für ihre Anliegen einzustehen… Okay, es ist wirklich viel verlangt!
      Im Spielgruppenalter erlebte ich meine Kinder übrigens auch eher als nicht systemkonform. Überfordert von Gruppen und zu vielen Eindrücken. Da hat viel Reifung stattgefunden!

      • Interessant mit der Studie. Ob die da auch eine Vergleichsgruppe über einen längeren Zeitraum hatten mit Klassengröße bis 12-15 Kindern? Und die sich daraus resultierenden vielfachen Möglichkeiten der Lehrer, den Lehrstoff inhaltlich individueller anzupassen (es gibt Kinder die lernen übers Sehen=das Beste in unserem Schulsystem. Aber andere Lernen mehr übers Hören oder gar über den Tastsinn).

        • Die Hauptaussage war (wenn ich mich richtig erinnere), dass die Qualität des Unterrichts am allermeisten von der Lehrperson abhängt. Was einerseits wieder Druck macht auf die Pädagogen, und andererseits Hoffnung gibt: Der Mensch ist wichtiger als das System!
          Mir scheint aber auch ganz klar, dass Individualisieren in kleinen Gruppen viel einfacher ist. Das Eingehen auf Lerntypen wird wahrscheinlich oft vernachlässigt! Die meisten Lehrpersonen waren ja selber gute Schüler – wahrscheinlich vom Lerntyp „Sehen“ – und unterrichten entsprechend.

  3. Unsere 3 heute Erwachsenen Kinder litten in der Schulzeit oft unter Mobbing und Unterforderung. Sie machten oft Theater und wollten da nicht mehr hin.
    Ab dem Gymnasium wurde das zum Glück besser. Ich dachte da auch manchmal, dass ich sie lieber selber unterrichten würde.
    Als ich ihnen letzthin erzählte, dass ein Arbeitskollege aus Deutschland in den Aargau gezogen sei um seine Kinder zu Hause unterrichten zu können, fanden sie dies voll daneben. Alle 3 schrien, sie hätten die Schule auswärts geliebt. So anders kann es im Rückblick auf die Schulzeit aussehen 😉

    • Das ist ja spannend!!! Herzlich willkommen, liebe Anne, und danke für deine Worte. Sie zeigen mir noch einmal auf, wie komplex die ganze Sache ist, und dass es sicher kein grundsätzliches Richtig oder Falsch gibt. Schön, wenn die eigene Entscheidung im Nachhinein von den Kindern bestätigt wird!

  4. hmmm, was ist mit dem faktor BKS, die behörde über lehrern und eltern. ich höre immer wieder – von lehrerseite – dass von dieser seite so viel „system“ kommt, das zu „erledigen“ ist, dass einem kaum luft und kreativität bleibt, um das system den kindern anzupassen? irgendwie habe ich den eindruck, dass wir „freche“ lehrer und lehrerinnen brauchen, die sich standhaft für ein bewegliches system einsetzen (und sich „gegen oben“ widersetzen). was meinst du?

    • Freche Lehrpersonen tönt gut :-). Das BKS ( Bildungsdepartement des Kt. Aargau) ist „System“, schwerfällig und nie ganz auf dem aktuellen Stand. Ich finde es wichtig, Schwierigkeiten aus der Praxis zu melden, und sich gegen unerfüllbare Aufgaben zu wehren. Der Trend Richtung Bürokratisierung und Unmengen an Administration ist zum Beispiel sehr hinderlich beim Kreativsein. Ich glaube aber, dass viele Lehrpersonen genau aus der Kreativität und Flexibilität, die sie im Alltag einsetzen, ihre berufliche Zufriedenheit nehmen (und aus der Beziehung zu den Kindern). Meine Idee wäre, die Energie und Zeit der Lehrpersonen für den Unterricht einzusetzen und die Schulleitungen den langwierigen „Kampf nach oben“ führen zu lassen.

      • das tönt nach einer guten & sinnvollen idee (leitung kämpft nach oben, lehrer konzentrieren sich auf die arbeit in den klassen)! mein eindruck bis jetzt – zugegeben habe ich erst wenig erfahrung diesbezüglich – ist hier, dass die schulleitung die vorgaben umsetzt und wenn kritik kommt eher die haltung ist von „wir finden es auch nicht gut, aber da kann man nichts machen.“ dann müssen die lehrer wieder bei der schulleitung dafür kämpfen, dass sie „nach oben“ kämpfen. hast du andere erfahrungen?

        • Ich habe nicht direkt die Erfahrung von kämpfenden Schulleitungen gemacht, aber von solchen, die die Lehrer in ihren Haltungen und Handlungen schützen „gegen oben“. Also nicht „da kann man nichts machen“, sondern „mach mal, ich schaue, dass es geht“. Das praktische Problem meiner Idee ist, dass die Schulleitungen selber überlastet sind mit Administration und den täglichen Anforderungen, sodass wenig Zeit und Energie bleibt für Entwicklungshilfe am System. Sinnvoll fände ich es trotzdem.

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