Eine Reise durch den Advent

2014-11-28 11.29.19

1. Advent: Der Hirte ist bereit. Er steht mit seinen Schafen auf dem Feld und wartet auf das Erscheinen des Engels. Ganz in seiner Nähe: Ein Engelchen, das seine Aufgabe als Adventskranzschmuck erfüllt, nachdem es letztes Jahr am Weihnachtsbaum hing.

 

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Der Weihnachtsengel ist noch nicht bereit. Er hatte einen Einsatz als Fotomodell und anschliessend wurde spontan entschieden, dass er die Adventszeit draussen vor der Tür verbringen würde. Der Entscheid wurde hart angefochten von einem perfekten Jungen, aber für einmal setzte dessen Mutter ihre Meinung durch.

 

Ein Tag vor dem 4. Advent: Es ist viel passiert in den letzten Wochen. Es wurde gebastelt, gemalt, geschenkt, gekauft, hervorgeholt. Wo ist eigentlich der Hirte?

 

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4. Advent: Geschafft. Der Hirte ist dem Rummel entkommen und es trennen ihn nur noch ein paar Schritte vom Jesuskind und seinen Eltern. Das Engelchen hat klammheimlich den Adventskranz verlassen und sich in den Engelchor eingereiht, bereit, „Ehre sei Gott in der Höhe“ zu schmettern.

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Dem grossen Engel ist ein Unglück widerfahren: Auf dem Weg von seinem Aufenthalt als Outdoor-Dekoration in die gute Stube ist er gestürzt und in zwei Hälften zerbrochen. Er wurde unter Tränen aufgehoben und sogleich liebevoll geflickt. Nun zeugen nur noch eine Leimspur auf seinem Rücken und ein kleines Durcheinander im linken Flügel von seiner einstigen Zerbrochenheit.

 

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Die kleine heidnische Elfe stammt aus Südengland und gelangte im Sommer in den Besitz eines perfekten Mädchens. Eine lange Zeit verbrachte sie inmitten anderer Schätze des Mädchens, bis dieses am 4. Adventssonntag von seinen Eltern zum Aufräumen genötigt wurde. Da tauchte die Elfe wieder auf und wurde freudig in den Chor der Engel eingereiht.

 

Und nun singen sie von der Ehre Gottes, dem Frieden auf Erden und der Gnade, die den Menschen widerfahren ist.

Der Engel, der erfahren hat, dass es im Leben Brüche geben kann. Die Elfe, die ganz überraschend zum Engel wurde. Das Engelchen, das den exklusiven Platz auf dem Adventskranz zugunsten des Chors aufgegeben hat. Zusammen mit den sechs anderen, deren Geschichten wir nicht kennen.

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Eine Antwort zu “Eine Reise durch den Advent

  1. Danke für die schöne Advents-Weihnachtsgeschichte – alles hat sich so gut zusammengefügt – und die Grüsse und Wünsche von der perfekten Samichläusin und dem perfekten Schmutzli samt Eltern. Danke für die spannenden, immer wieder lustigen, sinnigen, abwechlungsreichen Geschichten aus dem Leben einer perfekten Familie durch das ganze Jahr. Es freuen sich darüber die alleweil srabbelnden Zusatzgrosseltern und freuen sich auf weitere Folgen.
    Beste Wünsche für die perfekte Familie aus dem Wallis für Weihnachten und das kommende Jahr.

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