Monatsmotto November „Aufräumen“: Vom Herbst in den Advent

Jetzt ist er doch schon beinahe vorbei, der November. Er hat Herbstliches mit sich gebracht: farbige Blätter an den Bäumen und am Boden, schliesslich kahle Bäume, Nebel, Hochnebel, dank Bise einen kleinen Hauch von Kälte, lange dunkle Abende. Aber irgendwie war er nicht novemberlich genug, um mich wirklich glauben zu lassen, dass wir übermorgen die erste Kerze am Adventskranz anzünden und in drei Tagen die Adventskalender bereit stehen/hängen müssen. Echt? Es wird tatsächlich Dezember?!

Heute habe ich versucht, den Übergang zu schaffen vom Herbst in den Advent und dazu habe ich im und ums Haus herum umdekoriert. Also – angefangen mit Umdekorieren, es war dann plötzlich Zeit zum Kochen und am Nachmittag waren wir anderweitig beschäftigt.

Nun sieht es so aus, dass unsere Haustür einem einen adventlichen Sternen-Empfang bereitet, während auf dem Fenstersims Kürbisse und verschrumpelte Räbeliechtli neben dem verblühten Oktoberli liegen.

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Das Kommödli in der Stube hat den Turnaround geschafft. Sommerferien-Erinnerungen, ein lieber Blumengruss und die vereinigte Herbstdeko wurden abgeräumt und Adventskranz und Hirte hielten Einzug. Wobei ein Teil der Sommerferien-Erinnerungen eine neue Bestimmung erhielt.

Zwischenlager Esstisch: Sommer, Herbst und Advent treffen aufeinander.

Zwischenlager Esstisch: Sommer, Herbst und Advent treffen aufeinander.

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Es passt. In einigen Ecken regiert noch der Herbst, in anderen ist es Advent geworden. Nach und nach wird er überhand nehmen und ganz bestimmt werden wir rechtzeitig bereit sein für Weihnachten!

 

Mein Aufräummonat im Rückblick

Mein Start ins Project 333: Kein Outfit-Selfie von dieser Woche. Offenbar habe ich mich so an meinen reduzierten Kleiderschrank gewöhnt, dass ich gar nicht mehr daran denke, mich zu fotografieren! Ich fühle mich wohl mit dem Projekt und mit meinen Kleidern. Bekannte, die darum wissen, sprechen mich auf meine Kleidung an und noch hat niemand gesagt, ich sähe langweilig aus. Ein erstes Teil schwächelt, ein Knopf muss angenäht werden. Zwei Paar Ohrringe sind zu wenig, in dem Fall finde ich Auswahl befreiender als Einschränkung. Mit den reduzierten Schals komme ich erstaunlich gut klar. Zwischenreflexion: Reduzieren tut gut, minimalisieren liegt mir nicht.

Mein Aufräumen im Kopf: Diese ungeplante Aufräumaktion ist nachhaltig. Ich habe eine Richtung, in die ich gehen will, und ich komme in kleinen Schritten voran. Meine Hoffnung ist, dass die Schritte im neuen Jahr grösser werden.

Mein Jahres-Fotobuch: Das ist eine zähe Angelegenheit! Erstens komme ich langsamer voran als gedacht und zweitens müsste das Buch dieses Jahr 200 Seiten haben, damit es alles fassen könnte, was ich festhalten möchte. Dabei habe ich zu Beginn noch gedacht, es seien weniger Fotos als andere Jahre! Es wird fertig werden, wie jedes Jahr, und es gab jedes Jahr zähe Phasen. Aber so ein Morgen oder Abend voll übersprudelnder Kreativität und Entscheidungsfreudigkeit wäre toll!

 

 

 

 

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Eine Antwort zu “Monatsmotto November „Aufräumen“: Vom Herbst in den Advent

  1. Ja, die Bise…. Habe ich heute auch zum ersten Mal so richtig gespürt. Brrrr…
    Die Fotos erinnern mich an was. Oh je. Ich wollte meiner Tochter zum 18. ein Fotobuch machen und habe nur noch 3 Wochen Zeit. Horror!

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