Was ich so mache mit meiner vielen freien Zeit

Donnerstagmorgen, 8.00 Uhr, die strengste Stunde des Tages liegt hinter mir. Ich habe die perfekten Kinder geweckt, an den Frühstückstisch gelockt, sie motiviert, das Müesli innert nützlicher Frist zu essen, ihr Znüni eingepackt (flacher Pfirsich, Zwetschgen, Chäs-Darvida), Anziehen und Zähneputzen überwacht, sie pünktlich mit ihren Gspänli vereint und gewinkt (Küssli geben ist gerade out). Und jetzt? Was macht die perfekte Mutter nun mit ihrem freien Morgen???

  • Die Katzen der Nachbarn füttern und der einen eine ganz lange Streicheleinheit gewähren.
  • Die Betten machen und mich selber zurecht machen.
  • Die Küche aufräumen, dazu laut Lobpreislieder ab CD hören, die Küche putzen und die Stühle verkehrt herum auf den Tisch stellen.
  • Bei der Nachbarin Kaffee trinken, Gipfeli essen und ein Schwätzli halten.
  • Den weissen Boden in Küche und Essbereich staubsaugen und nass aufnehmen.
  • Mich an den Computer setzen, Facebook, Mails und Blog checken und mich in die Theorie des Bloggens vertiefen.
  • Mich ins Bett legen und eine halbe Stunde lesen.
  • Mittagessen kochen.

Donnerstagmittag, 12.10 Uhr: „Hallo mein Sohn, schön, dass du wieder hier bist. Wie war’s im Chindsgi?“ Mich fragt ja keiner, aber ja danke, ich hatte einen guten Morgen!

7 Antworten zu “Was ich so mache mit meiner vielen freien Zeit

  1. Danke villmal für din blog! Sisch immer wieder spannend, lustig und so oft dänk ich genau das kenn ich au oder genau so laufts au bi ois… Und das tuet guet!!
    Hebets guet liebi grüess karin

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