Was Erstklässler so lernen

Perfekte Tochter: „Mami, d‘ Lehrerin het gseit, mer dörfe d‘ Ufzgi ned met Filzstift mache.“

Ich: „Okay.“

Sie: „Mami, weles send schon weder d‘ Filzstift?“

Ja, das müsste man natürlich wissen, wenn man es korrekt machen möchte (was sie selbstverständlich will). Es ist nicht so, dass wir keine Filzstifte im Haus haben, nur hat sich der offizielle Name bei den perfekten Kindern nie durchsetzen können. Und so lautete meine Antwort in Familiensprache:

„Die nasse.“

„Aha! I ha jo gar kei nassi Stifte im Etui!“

„Umso besser, du brauchst sie ja auch nicht.“

„Ebe.“

Sie machte die Hausaufgaben mit den Farbstiften, die nicht etwa „trockene Stifte“ heissen, sondern – ich weiss gar nicht, vielleicht einfach „Stifte“, und ich bin sicher, unsere Erstklässlerin hat heute etwas gelernt!

 

Vom Lernen und Leben der Erstklässler erzählt übrigens Frau Weh, zur Zeit Erstklasslehrerin irgendwo in Deutschland:

http://primimaus.wordpress.com/2014/08/26/anfangsunterricht/

http://primimaus.wordpress.com/2014/08/27/orks/

(Nein, es ist nicht romantisch, das Leben der Erstklasslehrerinnen und Erstklässlerinnen. Aber schon cool!)

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