Monatsmotto Pause: Fazit

002 - Kopie

 

Mein Pausenmonat geht zu Ende. Was war und was bleibt?

Ich habe geübt, auf Pausen in meinem Alltag zu achten und sie auch bewusst einzuplanen. Das war wohltuend.

Ich wurde zu Pausen gezwungen. Das war beängstigend.

Ich habe mir gestattet, Pausen zu geniessen und mich an ihnen zu freuen, statt mir zu überlegen, was ich mit der Zeit Sinnvolles machen könnte. Das war befreiend.

Ich habe aufgrund fehlender oder sackteurer WiFi-Verbindungen auf englischen Campingplätzen eine lange Internetpause gemacht. Das war erstaunlich einfach.

Ich habe Pause gemacht vom Planen und liess mich treiben. Das macht mich langsam kribbelig.

 

Also los – zurück in den Alltag? Wieder durchstarten?

Einerseits ja, rein programmmässig. Nächste Woche gehen die Kinder in den Schwimmkurs, wir haben einige Termine und müssen für den Schulanfang noch das eine oder andere besorgen. Zudem steht ein wichtiger Geburtstag an. Und danach geht es richtig los, mit Chindsgi und Schule, Alltäglichem und Neuem. Der Pausenmonat ist vorbei, es wird wieder geplant, organisiert, gemacht.

Andererseits nein, auch rein programmmässig. Der neue Alltag wird Pausen für mich bieten, Stunden und Halbtage, während denen ich Zeit für mich habe, da beide Kinder ausser Haus sein werden. Natürlich habe ich Vorstellungen, was ich mit der Zeit machen möchte, aber ich habe mir auch viel frei gehalten. Nur halb bewusst, eigentlich war ich ständig in der Versuchung, Verpflichtungen einzugehen, aber schliesslich habe ich doch nirgendwo zugesagt. Auch der letzten Versuchung, die mich heute ereilt hat, nämlich mich auf ein paar Schulstunden im Nachbardorf zu bewerben, habe ich widerstanden. Ich werde die Pausen annehmen, die mir mein neuer Alltag bietet, freudig und mit einem guten Gewissen.

Und das ist es, was bleibt von diesem Pausenmonat: Ferien sind toll, Pause machen vom Alltag tut gut. Es ist auch gut, dass die Ferien mal vorbei gehen und es wieder losgeht mit dem Alltag. Dieser Alltag aber soll Pausen beinhalten, Zeiten der Ruhe und der Musse. Ich will mir diese bewusst gönnen – auch die erzwungenen – , mich an ihnen freuen und weiterhin achtsam bleiben, dass ich mich nicht nur beschäftige um der Beschäftigung willen. Und nun auf in den August!

 

Die Juli-Beiträge zum Thema Pause finden sich hier:

Bremsbereitschaft

Spontan und geplant

2 Antworten zu “Monatsmotto Pause: Fazit

  1. Du klingst entspannt 🙂
    Ich fand es auch leicht, im Urlaub ohne Internet zu leben, zuhause fällt es mir weit schwerer. Ich habe gemerkt, dass ich mich schnell zum Surfen verleiten lasse, wenn ich eine freie Minute habe. Einfach mal Pause machen, ohne mir gleich zu überlegen, was ich sinnvolles tun kann – das klingt nach einer echten Herausforderung.
    Vielleicht berichtest Du mal davon, wie es mit dem Pause machen im Alltag klappt. Das fände ich spannend.

    • Ja, ich bin tatsächlich entspannt – immer noch ;-). Und ich werde gern davon berichten, wie es mir geht mit dem „Pausengönnen“. Jetzt gerade klappt es prima: Ich sitze mit dem Kafitassli vor dem Computer, obwohl sich in der Küche das schmutzige Geschirr stapelt :-).

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