Zum Jahresanfang

Nach einem traditionell wunderbaren Shopping-Tag endete das letzte Jahr leider unglücklich: Mit zwei Niederlagen des perfekten Ehemanns und mir beim Dog-Spielen gegen unsere Freunde! Die zweite davon erlitten wir just drei Minuten vor Jahresende und ich hätte allzu gern die Karten durch die Gegend geschmissen, wie es jeweils der perfekte Sohn nach einer UNO-Niederlage macht.

Den Jahresanfang verpassten wir um ungefähr eine halbe Minute, weil drei Minuten etwas knapp waren, um warm angezogene Leute, Wein und Panettone auf den Balkon zu kriegen. Als wir schliesslich anstiessen, liessen die Feriengäste der unteren Wohnung Feuerwerk los, welches mich so erschreckte, das ich den halben Wein in meinem Glas ausschüttete. Und den Rest, weil ich anschliessend so lachen musste.

Am ersten Morgen des Jahres hatte die perfekte Tochter Bauchweh und bescherte uns dadurch einen frühen Start nach einer langen Nacht, aber danach liess der erste Tag des Jahres nichts zu wünschen übrig. Der traditionelle Ausflug auf den Hausberg fand bei Sonne und meist guter Stimmung statt und erfuhr eine Variation durch die perfekte Tochter, deren Bauch wieder in Ordnung war und die zuoberst auf die Spitze des Berges wollte. Wir machten einen Mutter-Tochter-Abstecher und erzählten anschliessend, wie wir kraxeln mussten und in Eis und Schnee endeten (also ich erzählte es, die perfekte Tochter relativierte sogleich giggelnd).

Heute waren die Palmen vor dem Haus eingeschneit und vier Kinder tobten lachend durch den Schnee, nachdem die Mütter ihnen das Tablet weggenommen und sie aus dem Haus gejagt hatten. Anschliessend kam noch einmal eine Panne durch stinkendes Mehl, aus dem sich kein Omeletten-Teig machen liess, aber dank einem heldenhaften Vätereinsatz im nicht ganz nahe gelegenen Grossverteiler, einem fast noch heldenhafteren Einsatz des ältesten Kindes, das zur Überbrückung eine Hexensuppe kochte (okay, die Idee brachte, das Wasser aufsetzte und den Rest seiner Mutter überliess) und einem Einsatz der zweiten Mutter, die die hungrigen Kinder mit UNO-Spielen ablenkte, konnte diese gut behoben werden. Des Mittagessens erster und zweiter Teil kamen anschliessend sehr gut an und dass es erst mitten am Nachmittag beendet war, erwies sich als unproblematisch.

Ja, so sieht es aus mit dem neuen Jahr. Bereits jetzt bietet es Pannen und Lösungen, Siege und Niederlagen (soeben flog mir eine UNO-Karte um die Ohren), Lustiges und Mühsames, Gegeneinander und Miteinander, Sonne und Schnee, Traditionelles und Neues. Gut möglich, dass es genauso weiter geht.

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