Wie die Mutter so die Tochter

Und so die Grosstochter.

„Du hast aber einen schönen Loop-Schal“, begrüsste ich meine Mutter vor ein paar Wochen und sie antwortete: „Den habe ich selber glismet. Möchtest du auch einen?“ Aber sicher doch!

Und so kam es, dass ich gestern, als wir – da es gerade passte – Vor-Weihnachten feierten, meinen Loop-Schal auspacken durfte. Was heisst, meinen Schal? Meine Schals! Meine perfekte Mutter hat gleich zwei glismet, in unterschiedlichen Farben, wollig-warm, kuschelig-schön, ein unverzichtbares Must-Have, sobald man einen hat.

Ich habe in diesem Moment einen um den Hals geschlungen. Und der andere? Der hängt am Hals der perfekten Tochter, denn, so meinte sie heute Morgen: „Du chasch jo sowieso ned beidi alegge. De chani immer dä ha, wo du ned bruuchsch.“

Ich weiss nicht, ob es bereits Studien gibt dazu, aber ich habe die feste Vermutung: In der weiblichen Linie unserer Familie muss ein Schal-Gen vorhanden sein!

2 Antworten zu “Wie die Mutter so die Tochter

  1. Ich kann deine Vermutung, dass es so ein Gen gibt, nur von meiner Familie her bestätigen. Meine Mutter und ich haben das Schal-Gen auch. Und mindestens bei einer meiner beiden Töchter zeigt es sich auch schon, allerdings manchmal auch in der mutierten Form des Halsketten-Gens, welches glücklicherweise von ihrem Gotti und deren Sohn durch entsprechende Weihnachtsgeschenke unterstützt wird 🙂

  2. Gleich zwei Schals! – wollig-warm – kuschelig-schön – das kann nur eine perfekte Mutter – da wird einem auch gleich ums Herz warm.

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