Glücksmoment einer Tagesmutter

Vier Kinder am Mailänderli machen. Alle vier selbstständig genug, um keine Hilfe zu benötigen beim Auswallen und Ausstechen (höchstens ein wenig mit dem Mehl, wenn der blöde Teig allzu klebrig tut), alle vier geerdet genug, um ohne Streit Wallholz und Förmli teilen zu können. Da beginnt die Tagesmutter, die – damit sie sich nicht vollkommen überflüssig fühlt – die Mailänderli mit Ei bestreicht, „Zimetschtärn hani gärn…“ zu summen (ja, liebe Berufskolleginnen, das kann einem passieren, wenn man schon die zweite Adventszeit nicht berufstätig ist!). Ein Kind stimmt ein, ein zweites –  und am Schluss singen sie zu fünft und wallen aus und stechen aus und streichen an und die Mutter und Tagesmutter spürt es ganz deutlich: Weihnachten ist nahe .

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