Das Mädchen und der Bienenstich

Ein Kind – ein Mädchen – mein Mädchen – mein schmerzempfindliches, sensibles, leicht zu erschreckendes Mädchen – wird auf dem Weg in den Chindsgi von einer Biene gestochen. In den Daumen. Was tut es?

Also so genau weiss ich das gar nicht, ich war ja nicht dabei. Ich weiss nur, was sie erzählt hat, als sie ganz regulär eine Viertelstunde nach Kiga-Schluss nach Hause kam: Dass sie eine schöne Blume pflücken wollte und stattdessen die Biene erwischt hat. Dass sie den Stachel aus dem Daumen gezogen hat (klebrig war er!) und weiter in den Chindsgi gelaufen ist. Dass sie geweint hat und ihr die Kindergärtnerin Salbe an den Daumen gestrichen hat. Dass sie nachher einen wunderschönen Bügelperlen-Regenbogen gemacht hat. Und dass der Daumen im Fall gar nicht mehr weh tut. (Unterdessen tut er es manchmal wieder, zum Glück haben wir auch Salbe daheim.)

Mein grosses, selbstständiges, tapferes Mädchen – ich bin stolz auf dich.

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