In der Stadt

Ein Tag mit der besten Freundin. Eigentlich kommt es nicht darauf an, wo wir sind, es geht um die Zeit miteinander, das Reden, zuhören, zusammen sein. Pläne? Ein paar Wünsche, was man anschauen und kaufen könnte, eine klare Vorstellung, wo wir essen wollen, sonst nichts.

Durch die Gassen schlendern, neue Plätze sehen, bekannte und unbekannte Läden betreten, sich treiben lassen und schliesslich doch vor dem angestrebten Restaurant ankommen.

Auf der Brücke stehen, das Wasser, die föhnnahen Berge, die Schwäne – welch schöner Ort.

Flohmarkt, Luxusboutique, Warenhaus, ein Überangebot an Waren und doch gelingt es mir heute, den Überblick über meine Wünsche nicht zu verlieren.

Das interessanteste Preisschild:

IMAG0449

(Ob die Kundschaft nach der Katastrophe in Bangladesh keine Ganzbilligware mehr kaufen will?)

Ich fühle mich wohl. Lasse mich nicht verunsichern von all den schönen, stilsicheren, weltgewandten, stadtgewohnten Menschen. Dior-Stylist Abdel mit seinem französischen Charme trägt wohl das Seine dazu bei.

Reizüberflutung gegen Ende des Tages. Bauchschmerzen. Irgendwie den richtigen Zeitpunkt verpasst, um nach Hause zu gehen.

Heimkommen: Smalltalk mit einer Bekannten im Bus, bei Glockengeläut von der Bushaltestelle nach Hause laufen, das Grün der Pflanzen so bewusst wahrnehmen wie schon lange nicht mehr – ein Tag in der Stadt ist schön, aber das ist mein Zuhause.

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